Verfahrenstechnik

Während die mechanische Bearbeitung von Werkstücken das Ziel verfolgt, einem festen Stoff seine äußere Form entsprechend dem Bestimmungszweck aufzuzwingen, ist es Aufgabe der Verfahrenstechnik, die innere Struktur von Stoffen oder deren physikalische und chemische Eigenschaften zu verändern. Die Verfahrenstechnik hat die Aufgabe, in industriellem Maßstab Stoffe umzuwandeln und diese in den bestimmungsgerechten Zustand überzuführen.

Die Verfahrenstechnik wird klassischerweise in drei Teilgebiete gegliedert:

  • Mechanische Verfahrenstechnik: Die mechanische Verfahrenstechnik beschäftigt sich mit Stoffwandlungsprozessen, die auf mechanischer Einwirkung beruhen. Die Grundoperationen sind Zerkleinern, Zerstäuben, Mischen sowie mechanische Trennverfahren.
  • Thermische Verfahrenstechnik: Thermische Verfahrenstechnik behandelt Stoffwandlungen durch thermische Einflüsse, besonders thermische Trennverfahren.
  • Chemische Verfahrenstechnik: Die chemische Verfahrenstechnik (Reaktionstechnik) beschäftigt sich mit Stoffwandlungen durch chemische Reaktion und bildet das stärkste Bindeglied der Verfahrenstechnik zur Chemie.

 

In jedem dieser Teilgebiete bedarf es vorab chemischer und physikalischer Kenntnisse über das zu verarbeitende Objekt. Neben Chemie und Physik braucht es die Fähigkeit, Eigenschaften zu erkennen, zu messen und zu beeinflussen, kurzum, Mess- und Regeltechnik. Nur damit lassen sich Stoffumwandlungsvorgänge beherrschen oder (technisch gesprochen) steuern. Allerdings: Keine Veränderung - auch keine stoffliche - ohne Energieaufwand! Nur, wenn die notwendige Energie in der richtigen Form und Leistung zum richtigen Zeitpunkt zu- oder abgeführt wird, gelingt die Stoffumwandlung in der gewünschten Form. Wer hat sich beim Backen nicht schon ans Rezept gehalten, und doch ist der Kuchen angebrannt ...
Während das Resultat eines missratenen Backversuches als Küchenabfall rasch entsorgt ist, ist dies im großtechnischen Maßstab nicht so einfach. Die Folgen fehlerhafter Prozessabläufe können rasch eine schwere und lang anhaltende Schädigung von Mensch und Umwelt bewirken. Die Abschätzung unerwünschter Folgen eines Prozessschrittes sollte bereits in der Planungsphase verfahrenstechnischer Anlagen gebührend berücksichtigt werden. Heute existieren verschiedene Methoden zur Risikoermittlung und zur Erarbeitung technischer, organisatorischer und personeller Schutzmassnahmen. Die Risikoanalyse ist ein Paradebeispiel interdisziplinärer Zusammenarbeit im Rahmen der Planung verfahrenstechnischer Anlagen.

Verfahrenstechnik - Anlagenbau

  • Konzepte, Auslegung und Konstruktion nach dem Stand der Technik und den einschlägigen Regelwerken
  • Berechnungen, Festigkeitsrechnungen
  • Auslegung von Komponenten

Optimierung von Fertigungsverfahren und Abläufen

Einführung neuer Fertigungsverfahren

  • Unterstützung bei der Auswahl und Bereitstellung der Anlagen, Maschinen, Werkzeuge
  • Konzeption und Ausführung von Versuchsprogrammen
  • Erstellung von Verfahrensvorschriften und Regelwerken nach dem Stand der Technik

Wärmetechnik

  • Berechnungen, wärme- und energietechnisch
  • Strömungstechnische Auslegung von Komponenten

Mehr Effizienz für ihr Engineering

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